Schon der Auftakt auf dem Schulhof setzte ein Zeichen: Mit der „Ode an die Freude“, vorgetragen von der Klasse 3a unter der Leitung von Pia Vlatschil, begann ein besonderer Tag für die gesamte Schulgemeinschaft.
Rektor Herr Streit und Schulsozialarbeiterin Frau Doster eröffneten den Projekttag mit persönlichen Worten.
Dabei wurde deutlich: Die Neumattschule versteht sich als Ort, an dem sich alle Kinder willkommen fühlen sollen – egal, wo sie herkommen oder wie sie sind.
Gleichzeitig luden sie dazu ein, darüber nachzudenken, was Vielfalt eigentlich bedeutet und wie jede und jeder dazu beitragen kann, dass ein gutes Miteinander gelingt – und wie eintönig eine Schule wäre, in der alle gleich denken, fühlen und handeln würden.
In zehn Projektgruppen, verteilt auf die verschiedenen Schulhäuser, setzten sich die Kinder auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Thema Vielfalt auseinander.
Verschiedene Bücherprojekte öffneten den Blick in die Welt und erinnerten daran, aufeinander zu achten.
Andere Gruppen begaben sich auf eine Reise durch die Kontinente, entdeckten in internationalen Spielen, dass miteinander Spielen verbindet oder tauchten in die verschiedenen Sprachen der Welt und die sprachliche Vielfalt in der Neumattschule ein. In einem weiteren Projekt beschäftigten sich die Kinder mit der Frage nach dem Zusammenleben und gingen auf die Suche nach Werten und Regeln für eine respektvolle und vielfältige Gesellschaft. In dem Theaterprojekt angelehnt an das Buch „Irgendwie anders“, wurde gezeigt, wie wertvoll Unterschiedlichkeit und Zugehörigkeit ist.
Mit viel Kreativität entstand außerdem eine bunt gestaltete neue Bibliothek, während Fahnen aus aller Welt das Gebäude der Schulmensa schmückten.
Auch kulinarisch wurde Vielfalt erlebbar. Die Eltern der Neumattschule gestalteten ein internationales Fingerfood-Buffet.
Unterstützt wurde dies durch das Quartiersprojekt „Miteinander der Generationen und Nationen“, geleitet von Inga Schwarz, sowie durch Lara Di Blasio, die gemeinsam mit Frauen aus dem Quartier fünf Suppen kochten und so auch für ein „wärmendes“ kulinarische Highlight sorgten.
Am Nachmittag öffneten sich die Projekte für alle: Schüler:innen und Eltern der Neumattschule
bewegten sich frei über das Schulgelände, schauten zu, probierten aus und kamen miteinander ins Gespräch.
Ein besonderer Höhepunkt war die Aufführung des Theaterstücks „Irgendwie Anders“ in der bis auf den letzten Platz gefüllten Mensa.
Zum gemeinsamen Abschluss in der Turnhalle wurde noch einmal deutlich, worum es an diesem Tag ging:
Die Neumattschule soll ein Ort bleiben, an dem Unterschiede gelebt werden und jede und jeder so sein darf, wie er oder sie ist.
Der Projekttag wurde von Frau Doster, Frau Brandsch und Herrn Streit initiiert und gemeinsam mit dem gesamten Neumattteam, den Lehrpersonen, dem Team der Schulkindbetreuung (SAK), dem Mensateam sowie Hausmeister Herrn Weh organisiert und umgesetzt.








































